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Spiekeroog-Radar

Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog

Der Bauausschuss berät Vorlagen rund um Bauen, Bauleitplanung und das Ortsbild und bereitet dazu Beschlüsse für den Rat vor.

84 Sitzungen · 1 kommend · Vorsitz: Inge Redelfs

Sitzungs-Frequenz84 Sitzungen · 14 Jahre
3'13'14'15'166'1711'189'197'209'218'228'2311'247'255'26
gehaltenkommend/geplant

Abstimmungsverhalten

337 Beschlussse insgesamt · 74 % einstimmig

Einstimmig:
249
Mehrheitlich:
41
Abgelehnt:
1
Andere:
46

Nicht-einstimmige Beschlüsse

Mitglieder (6)

Sitzungen

Vorlagen aus diesem Gremium

Beschlossen — einstimmig
GS I & II | Beschluss der 3. Änderungssatzung zur Gestaltungssatzung, örtliche Bauvorschrift über Gestaltung für den Ortskern von Spiekeroog – Zone I und der 2. Änderungssatzung der Gestaltungssatzung II Spiekeroog, örtliche Bauvorschrift über Gestal
01/170/2026Sitzungsvorlage

Der Rat soll die überarbeiteten Gestaltungssatzungen für den Dorfkern (Zone I) und den ihn umgebenden Bereich (Zone II) beschließen. Die Änderungen sind technischer Natur: Sie regeln Kollisionen mit Bebauungsplänen, lassen behutsam alternative Baumaterialien zu und korrigieren Fehler aus der Änderung von 2024. Die Öffentlichkeitsbeteiligung blieb ohne Einwände; zwei Behörden haben Stellungnahmen eingereicht, deren Hinweise in den Entwurf eingeflossen sind.

Hohe Inselrelevanz
8. Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) und Bebauungsplan Nr. 21 „Am Bahnhof“ | Information und Beratung
01/180/2026Sitzungsvorlage

Der Bauausschuss berät über den aktuellen Stand der 8. Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans Nr. 21 Am Bahnhof. Ziel der Planung ist es, neuen Dauerwohnraum zu schaffen und ihn angemessen mit Ferienwohnungen zu mischen. Die formelle Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden ist abgeschlossen; die eingegangenen Stellungnahmen wurden ausgewertet und in die Planung eingearbeitet. Ein konkreter Beschluss wird gegebenenfalls erst in der Sitzung formuliert.

Hohe Inselrelevanz
60.1-01100-26-01 | Erweiterung Inselschule Spiekeroog
01/171/2026Sitzungsvorlage

Die Inselschule Spiekeroog soll erweitert werden. Der Landkreis Wittmund hat als Bauantragsteller und zuständige Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag gestellt und die Gemeinde um Stellungnahme gebeten. Die Gemeinde muss jedoch kein förmliches Einvernehmen nach Baugesetzbuch erteilen; die Entscheidung über die Genehmigung liegt allein beim Landkreis. Der Bauausschuss soll das Vorhaben billigend zur Kenntnis nehmen.

Beschlossen — einstimmig
Aufstellung von Audiostationen im Ortskern im Rahmen des Projektes der Kulturstiftung Spiekeroog „Spiekeroogs Baukultur erleben – Geschichten aus Stein und Zeit“
01/150/2026Sitzungsvorlage

Die Kulturstiftung Spiekeroog will im Ortskern zwei kleine Audiostationen als Stelen aufstellen, die Besucher:innen und Einheimische per QR-Code oder ähnlichem zu einem digitalen Audioguide über die Baugeschichte der Insel führen. Die Stelen (rund 100 x 28 x 28 cm) sollen sich gestalterisch in das denkmalgeschützte Ortsbild einfügen. Geplante Standorte sind das gemeinsame Grundstück von Gemeinde und Kulturstiftung beim Inselmuseum sowie die Straßenbegleitfläche im Bereich Süderloog und Südermenss. Der Gemeinderat soll der Aufstellung auf gemeindlichen Flächen zustimmen.

Beschlossen — einstimmig
Änderung der Gestaltungssatzungen I und II
01/151/2026Sitzungsvorlage

Die Gemeinde will ihre beiden Gestaltungssatzungen ändern, die regeln, wie Gebäude im Ortskern und im umgebenden Bereich aussehen dürfen. Drei Punkte stehen an: eine neue Kollisionsregel, die klarstellt, dass Bebauungspläne Vorrang vor den Gestaltungssatzungen haben; die Korrektur eines Fehlers aus der Satzungsänderung 2024, der unbeabsichtigt Dachformen bei Nebengebäuden wieder einschränkte; und die Prüfung, ob in der Gestaltungssatzung II auch Fassadenmaterialien in Holzoptik (statt echtem Holz) zugelassen werden. Der Bauausschuss soll die Änderungsverfahren empfehlen und die Verwaltung beauftragen, Satzungsentwürfe bis zur Ratssitzung im Juni 2026 vorzubereiten.

Beschlossen — einstimmig
60.1-00700-26 | Aufstockung & Erweiterung eines Gebäudes mit einer Dauerwohnung & zwei Ferienwohnungen
01/152/2026Sitzungsvorlage

Ein bestehendes Pensionsgebäude im Dorf soll aufgestockt und erweitert werden, um eine Dauerwohnung und zwei Ferienwohnungen unterzubringen. Der Bauausschuss hat das gemeindliche Einvernehmen nach der Erhaltungssatzung erteilt und den Sachverhalt zur Kenntnis genommen. Die eigentliche Baugenehmigung erteilt der Landkreis Wittmund.

Beschlossen — einstimmig
60.1-01797-25 | Umbau u Erweiterung Feuerwehrgerätehaus | Sicherung der Abstandsflächen (Baulast / Grundstücksfrage)
01/132/2026Sitzungsvorlage

Damit der geplante Anbau an das Feuerwehrgerätehaus genehmigt werden kann, soll eine sogenannte Abstandsbaulast auf einem Nachbargrundstück eingetragen werden. Der neue Umkleidetrakt hält den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand zur nördlichen Grundstücksgrenze nicht ein. Das Nachbargrundstück gehört dem Land Niedersachsen; die Entschädigung berechnet sich mit 155 Euro pro Quadratmeter auf einer betroffenen Fläche von 19 Quadratmetern. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, die nötigen Vereinbarungen abzuschließen und die Baulast eintragen zu lassen.

Beschlossen — einstimmig
60.1-00319-26 | Nutzungsänderung eines Dachgeschosses von Personalwohnraum in Wohnraum für Kurteilnehmende
01/131/2026Sitzungsvorlage

Die Evangelische Frauen im Rheinland e.V. will das Dachgeschoss ihres Kurheims auf Spiekeroog umnutzen: Aus einer Mitarbeiterwohnung sollen zwei Wohnungen für Kurteilnehmende mit Gemeinschafts- und Bereitschaftsraum werden. Die Wohnfläche steigt dabei geringfügig um 4,52 Quadratmeter auf rund 116 Quadratmeter. Die Verwaltung empfiehlt, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen, da keine öffentlichen Belange beeinträchtigt werden. Der Rat soll dem Vorhaben zustimmen.

Beschlossen — einstimmig
Architektenentwurf „Sanders Quartier“
01/128/2026Sitzungsvorlage

Der Bauausschuss hat den überarbeiteten Architektenentwurf für das Sanders Quartier zustimmend zur Kenntnis genommen und konkrete gestalterische Maßgaben beschlossen. Für den südlichen Giebel wird Holz als Material bevorzugt; die Fensterumrandungen am östlichen Giebel sollen nach fachlicher Prüfung entfernt werden. Haus D wird ohne Gauben umgesetzt. Die Verwaltung soll nun den Aufstellungsbeschluss sowie den Offenlagebeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorbereiten.

Wohnen & BauenSüderloog
Zur Kenntnis genommen
Einordnung und Erläuterung zur Ermittlung der Geschossflächenzahl (GFZ) im Zusammenhang mit der Festsetzung zur Nutzung von Dauerwohnungen im Sondergebiet „Wohnen / Ferienwohnen“
01/113/2026Sitzungsvorlage

Die Verwaltung erklärt dem Bauausschuss, wie die Geschossfläche (GF) im Sondergebiet Wohnen / Ferienwohnen korrekt berechnet wird. Hintergrund sind wachsende Fragen der Ausschussmitglieder zur Anwendung der Bebauungsplan-Festsetzung, die vorschreibt, welchen Mindestanteil der Geschossfläche je Grundstück als Dauerwohnung genutzt werden muss. Die Verwaltung legt zwei Fachdokumente vor: eine Berechnungsarbeitshilfe und einen Kommentarauszug zur niedersächsischen Bauordnung. Der Bauausschuss soll die Erläuterungen zur Kenntnis nehmen.

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