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Spiekeroog-Radar

Tourismus & Kurbetrieb

Kurverwaltung, Tourismusangebote, Beherbergung, Saisonbetrieb.

Tourismus ist die wirtschaftliche Basis Spiekeroogs — und gleichzeitig der Punkt, an dem sich die meisten Konflikte mit dem Inselleben aufladen. Die Kurverwaltung steuert Marketing, Strandkörbe, Veranstaltungen und Gästebeitrag.

In den Sitzungen geht es um Sondernutzungsanträge gewerblicher Betriebe, Beherbergungsstatistik, Saisonprogramme, das Verhältnis zur Niedersächsischen Tourismus-Werbung (NTW) und immer wieder um die Frage, wie viel Wachstum die Insel verträgt.

Die Reibungsfläche zu Wohnen, Verkehr und Naturschutz ist groß: Jede zweite Vorlage berührt mehrere dieser Themen gleichzeitig.

257Vorlagen insgesamt zu diesem Thema

VorlagenSeite 8 von 11

Beschlossen — einstimmig
Umnutzung und Umbau eines Ferienappartements in einen Dauerwohnbereich (Eigentümerwohnung) und Anbau einer Veranda
01/062/2018Sitzungsvorlage

Ein privater Eigentümer will ein Ferienappartement in eine Dauerwohnung (Eigentümerwohnung) umwandeln und eine Veranda anbauen. Die Verwaltung hat den Antrag geprüft und sieht ihn als planungsrechtlich zulässig an. Der Beschlussvorschlag lautet: Die Gemeinde erteilt ihr Einvernehmen.

Beschlossen — einstimmig
Erweiterung und Umnutzung eines Gebäudes zu zwei Dauerwohnungen und einer Gastronomiefläche
01/061/2018Sitzungsvorlage

Zwei Familien wollen ein bestehendes Gebäude auf Spiekeroog umbauen: Der vordere Gebäudeteil soll vollständig zur Gastronomie werden, der hintere Teil wird abgerissen und als zwei Dauerwohnungen neu errichtet. Weil der Neubau die zulässige Grundfläche um rund 35 m² überschreitet und die Baugrenze geringfügig verletzt, ist eine Befreiung vom Bebauungsplan nötig. Die Verwaltung empfiehlt, das Vorhaben grundsätzlich zu befürworten und der Umnutzung der bisherigen Dauerwohnung in Gastronomiefläche zuzustimmen.

Beschlossen — mehrheitlichWichtig für die InselGroßer Posten: 4,4 Mio. €
Beratung und Beschluss über die Haushaltssatzung 2018 und den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes 2018
01/068/2018Sitzungsvorlage

Die Gemeinde Spiekeroog verabschiedet ihren Haushalt 2018 mit ordentlichen Erträgen von 4.369.500 Euro und Aufwendungen von 4.373.700 Euro — der Ergebnishaushalt ist damit knapp nicht ausgeglichen. Größte Einnahmequellen sind Kurbeiträge (39 %), Gewerbesteuer (25 %) und Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (9 %); größte Ausgabenposten sind Kreisumlage (632.300 Euro) und Personalaufwendungen. Der Eigenbetrieb 'Kommunale Immobilien- und Grundstückswirtschaft Spiekeroog' plant Erträge von 480.450 Euro und Aufwendungen von 470.850 Euro. Der Gemeinderat soll beide Werke beschließen.

Beschlossen — einstimmig
Errichtung von zwei Gauben und einem Balkon auf einem vorhandenen Mehrfamilienwohnhaus
01/050/2018Sitzungsvorlage

Die Gemeinde soll ihr Einvernehmen zu einem Bauvorbescheid für zwei Dachgauben und einen Balkon an einem Mehrfamilienhaus mit sieben Wohnungen verweigern. Grund ist eine ungeklärte Nutzungssituation: Im Grundbuch ist eine Dienstbarkeit eingetragen, die Obergeschosswohnungen auf Ferienwohnungsvermietung beschränkt — tatsächlich werden sie aber als Dauerwohnraum genutzt, ohne entsprechende Anmeldung beim Landkreis. Die Verwaltung schlägt vor, das Einvernehmen erst zu erteilen, wenn der Landkreis die Nutzung aller sieben Wohnungen eindeutig geklärt hat.

Beschlossen — einstimmig
Bauvoranfrage: Attraktivierung Kurzentrum - Neubau einer Abenteuergolfanlage
01/045/2018Sitzungsvorlage

Im Kurzentrum soll eine neue Abenteuergolfanlage entstehen. Die Verwaltung hat eine Bauvoranfrage geprüft und befürwortet das Vorhaben. Für einen kleinen Teil der Anlage — eine Logistikfläche von rund 47 Quadratmetern — ist eine Befreiung vom Bebauungsplan nötig, weil dort eine öffentliche Grünfläche festgesetzt ist. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass die Gemeinde dieser Befreiung zustimmt.

Beschlossen — einstimmigWichtig für die Insel
Beratung und Beschlussfassung zum Satzungsbeschluss Bebauungsplan Dorf - Teil A
01/046/2018Sitzungsvorlage

Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll den Bebauungsplan 'Dorf – Teil A' als Satzung beschließen und damit ein seit 2013 laufendes Planverfahren abschließen. Der Plan umfasst rund 41,6 Hektar und damit den größten Teil des besiedelten Inselkerns. Zentrales Ziel ist, Dauerwohnraum für Einheimische zu sichern und gleichzeitig Ferienwohnungen und Beherbergungsbetriebe planungsrechtlich zu ordnen. Der Beschlussvorschlag lautet, den Plan in der Fassung vom Juni 2018 samt Begründung und Umweltbericht als Satzung festzusetzen.

Beschlossen — einstimmig
Neubau eines Wohn- u. Geschäftshauses mit Gastronomiebereich und drei Ferienwohnungen
01/041/2018Sitzungsvorlage

Ein privater Bauherr beantragt den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Gastronomie und drei Ferienwohnungen auf einem bisher unbebauten 810-Quadratmeter-Grundstück im Bereich des Bebauungsplans „Dorf–Teil A". Die Verwaltung hat den Antrag geprüft und ihn im Wesentlichen für zulässig befunden. Einziger Haken: Der Antrag enthält keine Dauerwohnung, die bei dieser Ferienwohnungsgröße vorgeschrieben ist. Der Beschlussvorschlag lautet, das gemeindliche Einvernehmen nur zu erteilen, wenn eine der drei Ferienwohnungen verbindlich als Dauerwohnung mit mindestens 42,49 Quadratmetern ausgewiesen wird.

Beschlossen — einstimmig
Errichtung einer inseltypischen Veranda und eines Geräte- u. Abstellschuppens
01/035/2018Sitzungsvorlage

Ein privater Eigentümer will an einem Ferienwohnungsgebäude mit zehn Einheiten den bestehenden Windfang durch eine inseltypische Veranda ersetzen und einen neuen Geräte- und Abstellschuppen errichten. Die Verwaltung hat geprüft, dass das Vorhaben den Festsetzungen des Bebauungsplans sowie der Baugestaltungssatzung entspricht. Der Beschlussvorschlag lautet, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.

Beschlossen — einstimmig
Beauftragung Gästebeitragskalkulation 2019 als Überplanmäßige Ausgabe
01/042/2018Sitzungsvorlage

Die Gemeinde will ein Beratungsunternehmen beauftragen, den Gäste- bzw. Kurbeitrag neu zu berechnen. Anlass ist ein geplanter Umbau des Außenbereichs am Gäste- und Kurzentrum mit einer neuen Minigolfanlage, der jährliche Mehrkosten verursacht. Diese Mehrkosten dürfen auf den Gästebeitrag umgelegt werden, weshalb eine Neukalkulation nötig ist. Der Rat soll einer überplanmäßigen Ausgabe von 9.401 Euro für die Beauftragung der K+W Wirtschaftsberatungs GmbH in Kiel zustimmen.

Beschlossen — einstimmig
Erneuter Bauantrag: Umbau und Umnutzung eines Wohnhauses mit einer Ferienwohnung im Obergeschoss zu einem Gebäude mit Ladenlokal, drei Ferienwohnungen und einem Appartement für Dauerwohnen
01/020/2018Sitzungsvorlage

Ein Grundstückseigentümer beantragt den Umbau eines Wohnhauses in ein Gebäude mit Ladenlokal, drei Ferienwohnungen und einem Dauerwohn-Appartement. Der Rat soll sein Einvernehmen erteilen — allerdings nur unter der Bedingung, dass das Appartement tatsächlich als Dauerwohnung an jemanden mit Erstwohnsitz auf Spiekeroog vermietet wird. Es ist bereits der dritte Anlauf: Zwei frühere Anträge scheiterten an fehlenden Unterlagen und Planmängeln, die nun nachgebessert wurden.

Sachstand Pfandbecher
01/025/2018Informationsvorlage

Die Einführung von Pfandbechern auf Spiekeroog verzögert sich. Die ursprünglich bestellten Becher sind durch eine Lizenzbindung der Firma Recup bundesweit nicht mehr lieferbar. Die Verwaltung sucht nun kurzfristig einen neuen Lieferanten; die Lieferung wird voraussichtlich erst in etwa acht Wochen möglich sein.

Abgelehnt
Bauvoranfrage: Erweiterung und Umnutzung eines Gebäudeteils zu zwei Ferienwohnungen
01/010/2018Sitzungsvorlage

Ein privater Antragsteller möchte den hinteren Teil eines bestehenden Gebäudes erweitern und zu zwei separaten Ferienwohnungen umbauen. Geplant sind eine Veranda im Erdgeschoss sowie Dachgauben im Obergeschoss. Der vordere Gebäudeteil mit Restaurant und Dauerwohnung bleibt unverändert. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen erteilen.

Beschlossen — einstimmig
Ausnahmegenehmigung vom Allgemeinen Kraftverkehrsverbot; Antrag zum dauerhaften Betrieb eines Anhängers für die Belieferung des Frischemarktes
01/009/2018Sitzungsvorlage

Der Rat soll schwere Transportanhänger dauerhaft für die Belieferung des Spiekerooger Frischemarktes zulassen. Die Fahrzeuge überschreiten die auf der Insel geltende 6-Tonnen-Grenze und brauchen deshalb eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Kraftfahrzeugverbot. Die Fahrtstrecke ist auf die Route Hafen–Wüppspoor–Melksett beschränkt. Die Gemeinde soll den Straßenzustand dokumentieren und jährlich prüfen, ob Schäden entstanden sind.

Beschlossen — einstimmig
Beratung und Beschluss über Ausserplanmäßige Ausgaben - Nachkalkulation Kurbeiträge
01/129/2017Sitzungsvorlage

Die Gemeinde Spiekeroog gibt 6.000 Euro außerplanmäßig aus, um die Kurbeiträge neu kalkulieren zu lassen. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH hat diese Nachkalkulation beantragt, um zu prüfen, ob die bestehenden Kurbeiträge noch kostendeckend sind. Die Kosten sind durch außerplanmäßige Einnahmen gedeckt. Der Rat soll die Ausgabe beschließen.

Beschlossen — einstimmig
Bauvoranfrage: Errichtung einer Veranda
01/114/2017Sitzungsvorlage

An einem bestehenden Wohngebäude mit Ferienwohnungen sollen rückseitig zwei Veranden und ein Windfang angebaut werden. Die Verwaltung prüft vorab — per Bauvoranfrage — ob das Vorhaben grundsätzlich nach Bebauungsplan zulässig ist. Die Gesamtgrundfläche der Veranden beträgt 30,80 m² bei einer Brutto-Grundfläche von 38,64 m², beides liegt unter dem zulässigen Maximum von 40 m². Die Verwaltung schlägt vor zu beschließen, dass das Vorhaben den Festsetzungen des Bebauungsplans entspricht.

Beschlossen — einstimmig
Nachträgliche Beantragung einer bereits vor 1983 ausgeführten Baumaßnahme
01/113/2017Sitzungsvorlage

Ein Gebäude in Spiekeroog soll nachträglich für einen Umbau genehmigt werden, der bereits vor 1983 stattfand. Der Landkreis entdeckte die Abweichung zwischen dem tatsächlichen Bestand und den genehmigten Bauplänen bei der Prüfung des Nachbarhauses. Das Haus wird seit fast 40 Jahren unverändert so genutzt: Ladenlokal im Erdgeschoss, Wohnung im Dachgeschoss. Der Beschlussvorschlag lautet, das Einvernehmen zur nachträglichen Genehmigung zu erteilen.

Beschlossen — einstimmig
Bauvoranfrage - Erweiterung und Umgestaltung eines Ferienhauses
01/101/2017Sitzungsvorlage

Ein privater Käufer möchte ein bestehendes Wohnhaus (Baujahr 1939) zu zwei Ferienwohnungen umbauen und straßenseitig eine Veranda anbauen. Die Verwaltung stellt fest, dass es sich baurechtlich um eine Nutzungsänderung handelt, nicht bloß eine Erweiterung. Die Gesamtwohnfläche von 111 m² liegt unter der 120-m²-Grenze, ab der eine Dauerwohnung vorgeschrieben wäre. Die Verwaltung schlägt vor, die grundsätzliche Zulässigkeit des Vorhabens zu bestätigen.

Beschlossen — mehrheitlich
Antrag zum dauerhaften Betrieb eines Anhängers für die Belieferung des Frischemarktes
01/105/2017Sitzungsvorlage

Eine ortsansässige Spedition beantragt gemeinsam mit Edeka und dem Spiekerooger Frischemarkt eine Ausnahmegenehmigung für den dauerhaften Betrieb eines Lebensmittel-Anhängers auf der Insel. Die geplante Route führt vom Hafen über den Wüppspoor in den Melksett. Am 21. September 2017 fand eine Vorführung der Belieferung statt, zu der der Gemeinderat eingeladen war. Der Rat soll nun entscheiden, ob er die Ausnahmegenehmigung erteilt.

Beschlossen — mehrheitlich
Beratung und Beschluss über den Leader-Förderantrag zur Attraktivierung des Außenbereichs Kurzentrum
01/098/2017Sitzungsvorlage

Die Nordseebad Spiekeroog GmbH plant im Außenbereich des Kurzentrums einen barrierefreien Abenteuergolfplatz und hat dafür einen LEADER-Förderantrag gestellt. Das EU-Förderprogramm verlangt eine öffentliche Kofinanzierung von 25 Prozent. Der Rat soll eine Absichtserklärung abgeben, 18.750 Euro aus dem Gemeindehaushalt 2018 bereitzustellen.

Beschlossen — einstimmig
Umbau und Umnutzung eines Wohnhauses mit einer Ferienwohnung im Obergeschoss zu einem Gebäude mit Ladenlokal, drei Ferienwohnungen und einem Appartement für Dauerwohnen
01/049/2017Sitzungsvorlage

Ein bestehendes Wohnhaus auf Spiekeroog soll zu einem Gebäude mit einem Ladenlokal, drei Ferienwohnungen und einer Dauerwohnung umgebaut werden. Der Rat hatte 2016 bereits grundsätzlich zugestimmt, knüpfte das Einvernehmen aber an zwei Bedingungen. Diese sind laut Verwaltung nun erfüllt: Die Ferienwohnung im Obergeschoss wird über eine innenliegende Treppe erschlossen, und das Appartement wird als Dauerwohnung grundbuchlich gesichert. Der Beschlussvorschlag sieht vor, das gemeindliche Einvernehmen unter dieser Bedingung zu erteilen.